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    … weil uns der ganze Mensch
    wichtig ist.
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    … weil wir uns Zeit für jeden Schüler nehmen.
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    … weil wir Talente fördern.                    
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    … weil wir an die Zukunft
    der Schüler denken.                     
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    … weil uns christliche Werte
    wichtig sind.                    

Montagsandacht mit Egmond Prill 2017

Einblicke in ein von Gott geführtes Leben

Am Montag, den 04.09.2017 durften wir den Theologen und Journalisten und Egmond Prill zur Montagsandacht in unserer Schule erleben. Herr Prill erzählte unter anderem, dass er schon als Jugendlicher in der DDR klar seinen Glauben bekennen musste. Dafür drohten oft Benachteiligungen.  So hat er sich ganz bewusst für die Konfirmation, aber gegen die staatliche Jugendweihe entschieden. Dies hatte zur Folge, dass er keinen Studienplatz bekam. Auch während seiner Armeezeit war für ihn das Gebot „Du sollst nicht töten“ so wichtig, dass er sich weigerte, ein Gewehr in die Hand zu nehmen. Nachdem er dem Vorgesetzten in der Armee seine Gründe geschildert hatte, wurde er in eine Einheit ohne Dienst an der Waffe versetzt. Herr Prill betonte, dass Gott sein Leben in all den Herausforderungen geleitet habe und er rückblickend sehr dankbar für seinen beruflichen und persönlichen Werdegang sei.

So zitierte er S. Kierkegaard mit den Worten: „Das Leben kann nur in der Schau nach rückwärts verstanden, aber nur in der Schau nach vorwärts gelebt werden.“

Dr. Susanne Willuhn-Wolff

 

Egmond Pril

„ABER“  ( Vorlage für die Andacht)

Es war ein trostloser Morgen. Die Fischer waren die Nacht draußen auf dem See gewesen und hatten nichts gefangen. Die Frauen und Familien waren darauf angewiesen, dass die Männer einen Fang ans Ufer brachten. Nun standen sie mit leeren Händen da. Ein Unbekannter verfolgte das Treiben von Ferne. Er trat vor und gab den Tipp: Fahrt doch jetzt auf den See und werft das Netz aus!

War das der Rat eines unwissenden Touristen? Nach alter Tradition wurde nachts gearbeitet. Dann kommen die Fische vom kühlen Grund nach oben. Das Licht von Fackeln und die Ruderschläge locken sie ins Netz. Am hellen Tage und mit aufkommender Hitze verschwinden sie in der Tiefe – zumindest hier am See Genezareth. Jetzt fischen - war das als Witz gemeint, um die erfolglosen Männer aufzumuntern? War es eine Beleidigung? Es war das Wort eines Zimmermannes aus den Bergen. Es war ein Wort von Jesus.

„Und Simon antwortete und sprach: Meister, wir haben die ganze Nacht gearbeitet und nichts gefangen; aber auf dein Wort will ich die Netze auswerfen.“ (Lukas 5,5)

Vier Buchstaben bilden im Deutschen das Wörtchen „aber“. Es ist unscheinbar, kein Hauptwort. Doch zum Haupt-Satz bringt es den Gegen-Satz. Der Fischer Simon, der später Petrus heißen wird, entscheidet gegensätzlich: gegen seine Erfahrung, gegen seine Ehre und gegen die Meinung der Menschenmenge.  Er sagt im Vertrauen auf Jesus: „Aber“. Damit beginnt die große Wende seines Lebens. Er wird Jesus nachfolgen. Übrigens: nach einem großen Fang am hellen Tag.

Gesegnete Zeit

Egmond Prill